Herzlich Willkommen auf der Webseite der im Jahr 1902 gegründeten Arbeiter-Baugenossenschaft Paradies. Hier finden Sie Informationen über eine der ältesten Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin, einen Überblick über unsere Geschichte und jede Menge Informationen für unsere Mitglieder und auch für Bewerber. Weiterhin stellen sich unsere Haupt- und nebenamtlichen Mitarbeiter vor. Unsere Wohnungen befinden sich im grünen Südosten Berlins, in Bohnsdorf, aber auch im Prenzlauer Berg.

Die Ansprechpartner unserer Genossenschaft sind in Ihrer Nähe. Wir bieten persönliche und auch telefonische Beratung. In der Geschäftsstelle hat man immer ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Probleme.
Wir beraten Sie persönlich und gehen auf Ihre Sorgen ein. Sprechen Sie unsere Mitarbeiter an und wir werden eine individuelle Lösung für Ihr Problem finden.
Jeder Baugenosse hat das Recht, Vorschläge und Anregungen vorzubringen oder sich nebenamtlich in der Genossenschaft zu engagieren. Regelmäßige Mitgliederversammlungen bieten Transparenz.
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Geschichte der Genossenschaften

Die Wohnungssituation Ende des 19. Jahrhunderts war desolat. Insbesondere in den rasch wachsenden Städten waren die Wohnungen zu teuer, durch Untervermietung überbelegt und hygienisch unzureichend. Die ersten selbsthilfegestützten Genossenschaften überlebten wegen ihrer Kapitalschwäche die Wirtschaftskrise von 1874 nicht. In den Städten drohten Epidemien und soziale Unruhen. Im Jahr 1867 erließ Preußen ein erstes Genossenschaftsgesetz. Da es nur Genossenschaften mit unbegrenzter Haftung kannte, blieb die Zahl der Gründungen begrenzt (28 im Jahre 1888). Das Gesetz betreffend die Wirtschafts- und Erwerbsgenossenschaften von 1889, kurz Genossenschaftsgesetz, ermöglichte die Gründung von Genossenschaften mit beschränkter Haftungspflicht. Zugleich schuf die Invaliditäts- und Altersversicherungsgesetzgebung von 1889 weitere Voraussetzungen für den Erfolg der Baugenossenschaften, weil sie mit der Vergabe von langfristigen und zinsgünstigen Krediten der Versicherungsanstalten an die gemeinnützige Wohnungswirtschaft einherging. Von da an begannen sich Baugenossenschaften in ganz Deutschland zu entwickeln. Waren es im Jahr 1889 38, so stieg ihre Zahl über 385 (1900) und 1056 (1910) auf 1402 im Jahr 1914 schnell an. Nach einer kriegsbedingten Stagnation stieg ihre Zahl von 1919 bis 1922 in einer regelrechten Gründungswelle weiter an. Diese Entwicklung hieß bei Fachleuten Bauhüttenbewegung. So gehörten Ende 1926 dem gewerkschaftlichen Verband sozialer Baubetriebe 148 Betriebe an, die im Schnitt rund 16.000 Arbeiter und Angestellte beschäftigten und Ende 1926 rund 80 Millionen Reichsmark umsetzten.

Quelle: Wikipedia

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